|
|
|
|
Wichtig ist zuerst einmal die Aussage, wann man ein Spiel überhaupt reizen soll? M. Quambusch schreibt dazu, dass ein Spiel mindestens eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 70% haben sollte. Betrachtet man sich einmal die Tabelle aller möglichen Spiele und deren Gewinn- und Verlustpunkte beim Turnierskat (Bild 1) so kann man folgendes erkennen.
Bis zu einem Spielwert von 48, der wohl beim Skatspiel am häufigsten vorkommt, ergibt sich eine Mindest-Gewinn-Wahrscheinlichkeit von 65,3%. Daraus ergibt sich beim Turnierskat folgende Übersicht mit den Break-Even-Werten, wenn es sich lohnt, ein Spiel zu reizen.
Damit muss die Gewinnwahrscheinlichkeit bei >66% liegen, damit sich beide im Mittel aufheben. Der angesetzte Wert von 70% ist also durchaus richtig, da man ja gewinnen will und nicht "Zu-Null-spielen" möchte! Beim Geldskat liegt dieser Wert konstant bei 67%, da ja die Seeger-Punkte nicht mit in die Bewertung eingehen! Die Gewinn- und Verlustpunkte wurden dabei nach dem erweiterten Seeger-System am Vierertisch unter Einbeziehung der erhaltenen Punkte der Gegenspieler bei Spielverlust berechnet. |
|
|